Globale Konflikte machen die Luftlogistik komplexer und teurer

Wachsende Konfliktgebiete belasten die Fluggesellschaften zunehmend. Während des iranisch-israelischen Krieges strichen die Fluggesellschaften Flüge über weite Teile der Region. Inmitten von Raketenangriffen flogen die Flugzeuge nach Norden über das Kaspische Meer oder nach Süden über Ägypten und Saudi-Arabien. Seit dem Waffenstillstand wurden die Flüge allmählich wieder aufgenommen, doch die Region bleibt instabil.

Die Störung von GPS-Signalen in der Nähe politischer Brennpunkte kann Verkehrsflugzeuge vom Kurs abbringen, was auch für die kommerzielle Luftfahrt ein wachsendes Problem darstellt. Bodengestützte GPS-Systeme „fälschen“ Daten: SkAI, ein Schweizer Unternehmen, das eine Karte der GPS-Störungen führt, hat nach eigenen Angaben innerhalb von 24 Stunden mehr als 150 gefälschte Flugzeuge über dem Persischen Golf registriert.

Da auch der russische und ukrainische Luftraum für die meisten Fluggesellschaften gesperrt ist, ist der Nahe Osten eine wichtige Route für Flüge zwischen Europa und Asien. Nun könnte die Stabilität der Flugrouten durch diese Region ebenfalls jederzeit gestört werden.

Quelle: reuters.com